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Netze BW und EMH-metering testen mit den Stadtwerken Weinstadt innovative Smart- Meter-Lösung


Gallin/Esslingen/Weinstadt. Smart Meter sind ein zentraler Baustein von Energie-, Mobilitäts- und Wärmewende. Sie ermöglichen es, dezentral erzeugte Erneuerbare Energie und neue Verbraucher wie E-Fahrzeuge und Wärmepumpen zu vernetzen und so effizient wie möglich vor Ort zu nutzen. In den kommenden Jahren werden deshalb im Rahmen des Smart Meter Rollouts zahlreiche Haushalte und Unternehmen mit modernen Messeinrichtungen und Smart Meter Gateways ausgestattet. Die Netze BW und EMH metering testen nun gemeinsam mit den Stadtwerken Weinstadt eine neue Smart-Meter-Lösung, mit der der Rollout schneller, effizienter und zugleich wirtschaftlicher vorangetrieben werden kann.

Die Netze BW hat die so genannte 1:n-Lösung gemeinsam mit EMH metering
entwickelt. Sie ermöglicht die Anbindung mehrerer moderner Messeinrichtungen an ein einziges Smart Meter Gateway. Die Kommunikation erfolgt über Funk. In Weinstadt werden im Rahmen eines Feldtests insgesamt vier Zähler per Funk mit dem Smart Meter Gateway verbunden. In den kommenden Monaten wird das Funkverhalten der Zähler und des Gateways untersucht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Anwendung dieser innovativen Lösung ganz vorn mit dabei sein können“, so Thomas Meier, Betriebsleiter der Stadtwerke Weinstadt. „Das neue Smart Meter Gateway von Netze BW und EMH metering ist für uns die ideale Lösung, um zukünftig unsere Services z.B. im Mieterstrommodells digital zu gestalten.“

„Wir freuen uns, die neue 1:n Lösung unter realen Bedingungen erproben zu können“, Arkadius Jarek, Leiter des Messstellenbetriebs der Netze BW. „Die 1:n-Lösung macht es künftig möglich, deutlich mehr Kunden unkompliziert und wirtschaftlich anzubinden als mit herkömmlichen Smart Meter Gateways, bei denen jeder zusätzliche Zähler per Kabel angebunden werden musste. Damit hat sie ein großes Potenzial, den Smart Meter Rollout zu beschleunigen und wirtschaftlich zu gestalten.“

„Schon die Labortests haben gezeigt, welch großes Potenzial ein erhöhtes Anbindungsverhältnis von Zähler und Gateway für das Gelingen der Energiewende hat“, betont Peter Heuell, Geschäftsführer von EMH metering.
„Im Feldtest kann die 1:n-Lösung nun unter realen Bedingungen beweisen, welche Möglichkeiten sie bietet.“

Text: Regina König, Netze BW GmbH

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